Vernissage der demokratischen Erinnerung und Veränderung

Diese Methode eignet sich für den thematischen Einstieg. Die Teilnehmenden sollen anhand von Fotos eine persönliche Erfahrung mit der „Demokratie“ in der Gruppe teilen. Dabei kann es um sehr persönliche Erfahrungen aber auch um historische Momente der Demokratie gehen.

Material:

  • Computer oder Tablets mit Drucker
  • großer Gruppenraum

Ablauf:

Die Teilnehmenden werden gebeten, dass sie in ihrer Biografie einen Moment finden, den sie mit Demokratie in Verbindung bringen. Dies kann die erste Wahl sein, eine Demonstration oder ein politisches Ereignis wie die Wendezeit in der DDR. Bei der Überlegung kann sich im Raum bewegt werden. Haben die Teilnehmenden ein Ereignis gefunden, sollen sie per Internetrecherche ein Bild suchen, dass dazu passt. Das Foto kann auch symbolisch für das Ereignis gelten und muss nicht zwangsweise historisch korrekt sein. Haben die Teilnehmenden Fotos gefunden, werden diese im Raum an einer Wand aufgehängt.

Die Gruppe widmet sich anschließend jedem Foto und die Personen, die das jeweilige Foto ausgewählt hat, erklärt kurz ihre Geschichte dazu. Die Teilnehmenden können an dieser Stelle auch ins Gespräch kommen und erkennen eventuell Parallelen oder unterschiedliche Erinnerungen an ein Ereignis. Sollte die Veranstaltung länger andauern, können die Teilnehmenden auch Ergänzungen an der Vernissage vornehmen und andere Fotos hinzufügen.

Die Methode kann auch im digitalen Raum gut funktionieren. Die Recherche nach Fotos können die Teilnehmenden per Suchmaschine durchführen und dann entweder Links oder die Fotos in dem Chat teilen oder auf eine digitale Pinnwand, wie beispielsweise „Padlet“ oder in ein Intranet hochladen.

Steht kein Drucker zur Verfügung, kann auch mit einer digitalen Pinnwand im Seminarraum gearbeitet werden. Die Nutzung von Handys anstatt von Computern oder Tablets ist auch möglich. Wichtig dabei ist, für einen stabilen Internetzugang zu sorgen.

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